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Wieder mehr Bloggen

Ach Gottchen, wie oft hat man habe ich mir das schon vorgenommen. Und wie oft ist daraus nichts geworden. Ich möchte wieder mehr Bloggen.

Das dumme ist, ich weiß nicht genau, woran es immer scheitert. Obwohl doch … Faulheit und Zeit.
Irgendwie fehlt mir nach meinen 8,9 oder 10 Stunden im Büro (den Großteil davon am Rechner) die Lust, mich abends dann auch noch mal ans MacBøøk zu setzen und ins Internet zu schreiben. Da ist Durch-die-Welt-gondeln oder einfach die Couch + Netflix irgendwie besser. Es fehlt also nicht an Content, sondern eher an der Disziplin. Aber Disziplin ist irgendwie schon immer mein Problem — in vielen Bereichen. Aber das ist ein Thema für sich.

Was also tun?
Ich habe erst mal aufgeräumt. Zunächst das Schlafzimmer, in dem (der oben abgebildete) Mini-Arbeitsplatz steht. Danach bin ich mal sämtliche Blogs (ja, es gibt einige) durchgegangen und habe die WordPress-Installationen mal auf den neusten Stand gebracht, Plugins geupdatet und Spam-Kommentare gelöscht. Ein paar Beitragsentwürfe wurden auch gekillt, von denen ich thematisch nicht mehr überzeugt war.

To-Do-Listen machen
Meine Beziehung zu To-Do-Listen ist auch etwas seltsam. Ich liebe es sie zu erstellen, aber die Abarbeitung fällt mir schwer. Bei dieser ganzen Bloggerei ist mir nun aufgefallen, dass es vermutlich sinnvoll wäre, zwischen einem To-Do und einem Beitrag zu unterscheiden. Trello hilft dabei ganz gut. Dieses Tool basiert auf Kanban und ist daher flexibler als eine normale To-Do-Liste like Wunderlist.

Somit habe ich jetzt in Trello für jeden Blog ein Board mit (mind.) 3 Spalten.

Spalte 1 – To-Do: hier kommt alles rein, was gemacht werden muss, was kein Beitrag ist. Wie z.B. mal ein neues Passwort setzen, Funktionen einbauen, oder Dinge fixen.

Spalte 2 – Beiträge: hier kommen Themen/Ideen rein, über die ich Bloggen möchte.

Spalte 3 – WIP (Work In Progress): hier kommt alles rein, an dem ich gerade dran bin (z.B. Artikel, die ich angefangen habe zu schreiben).

Je nach Blog, gibt es dann noch Extra-Spalten.

Beim Foodblog z.B. noch Bestellen (Dinge die ich kaufen und dann testen will) und Besuchen (für Lokalitäten, die noch abgeklappert werden sollen).

Somit habe ich jetzt zumindest schon mal wieder etwas Ordnung und Übersicht in der ganzen Geschichte.

Die nötige Zeit und Motivation
Das eigentliche Hauptproblem, von dem ich nur so eine grobe Ahnung habe, wie ich das lösen kann. Ich fange mal einfach damit an, dass ich mir mindestens 4 Stunden am Wochenende oder in der Woche für das Bloggen reservieren werde. Ich glaube, das ist realistisch.

Was denn überhaupt alles für Blogs?
Das wird sich mancher nun fragen. Zurecht. Denn ich gehe wenig bis gar nicht mit den meisten meiner Blogs hausieren. Ich schreibe (oder schreibe sie eben nicht) teilweise die Blogs für mich und teilweise – so ehrlich muss man sein – auch für Google.

Die Blogs, die ich aktuell besitze (betreiben wäre das falsche Wort), sind aktuell:

loggbok.me – das ist dieses Ding, auf dem Ihr grad seid. Soll eigentlich als Tagebuch herhalten. Funktioniert eher weniger gut. Hier will ich mich zukünftig mehr auf kurze Postings konzentrieren, die mein alltägliches Leben dokumentieren.

relicious.de – mein Foodblog. Aktuell sehr vom Thema Burgerläden eingenommen. Das ganze soll sich aber mehr in Richtung »Genuss-Blog« entwickeln. Also sich mit allem beschäftigen, was man essen, trinken oder anderweitig konsumieren kann.

lars.so – eigentlich das Projekt für 2015. Eine Löffelliste (Bucket List) aufstellen, regelmäßig erweitern und darüber bloggen. Funktioniert sehr schleppend, will ich jetzt auch noch mal wieder mehr bespielen. Allein schon weil die Domain zukünftig 75€ im Jahr kostet (Schweine!).

wanderlusty.de – das jüngste und am meisten verwahrloste Blog. Hier will ich ausgiebig über meine Reisen bloggen. In das ganze Thema muss ich aber noch ein paar Stunden Zeit reinstecken.

Man sieht, an Möglichkeiten zum geistigen Erguss mangelt es nicht. Jetzt muss ich es nur mal hinbekommen, die Dinger auch regelmäßig zu bespielen.

Ich bin übrigens sehr dankbar für Tipps und Erfahrungen, falls ihr wisst, wie man da am besten am Ball bleibt. Kommentiert also gerne.

Digitale Gesellschaft e. V.

Aus der Reihe »Ich bezahle gerne Leute dafür, dass sie Dinge machen, von denen ich keine Ahnung habe«: Ich bin jetzt Fördermitglied der Digitalen Gesellschaft.

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Diese ganze Geschichte rund um den #Landesverrat von Netzpolitik hat mal wieder spektakulär gezeigt, welche Hirngespinste so in unseren Politikern herumgeistern. Und da ich so was auch gerne wieder vergesse/ignoriere, wenn es kein akutes Thema in der Öffentlichkeit mehr ist, halte ich es für sinnvoll, die Digitale Gesellschaft finanziell zu unterstützen, dass sie sich um meine digitale Freiheit und meine digitalen Grundrechte kümmern.

Und ja, ich weiß, dass das eine, für mich sehr einfache, Lösung ist. Aber ich hoffe mal, dass 5€ monatlich so mehr erreichen, als wenn ich anfange mich stümperhaft mit solchen Themen auseinanderzusetzen.

Ach ja, 20€ gingen natürlich auch noch an die Jungs von Netzpolitik. — Damit ist das netzpolitische Karmakonto hoffentlich für ein paar Tage aufgefüllt.

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Amazon Fire TV Stick killt vielleicht meinen AppleTV

Wie vermutlich auch jeder andere Amazon-Prime-Kunde, nutze ich die Chance und schoss mir einen Amazon Fire TV Stick für 19 €. Da ich mit dem Google Chromecast nie 100%ig zufrieden war – macht zwar alles, was es sollte, es nervte mich aber immer sehr, dass ich immer ein mobiles Device zur Steuerung in Reichweite haben musste – erschien mir der Fire TV Stick als gute Alternative für’s Schlafzimmer dank Fernbedienung.

Vorbestellt zum 15.4., hielt ich das gute Stück dann sogar schon am 13.4. in Händen.

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Im Lieferumfang ist alles enthalten, was man benötigt und man kann direkt den Stick anschließen und loslegen. Bis auf die Fernbedienung, die sich nicht ganz so hochwertig anfühlt, machen alle anderen Teile einen sehr hochwertigen Eindruck. Man kann also auch ruhigen Gewissen 39 € zahlen. Lohnt sich allemal.

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Wie man es auch vom Kindle kennt, weiß das Gerät auch schon, den Namen des Kunden. Die Verbindung mit dem eigenen Amazon-Konto geht also sehr schnell.

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Bei der restlichen Einrichtung des Gerätes (Verbindung zum WLAN) und bei der Einführung hilft ein kleines Männchen, das einem alles Wichtige über das Gerät erzählt.

Die Einrichtung dauert keine 5 Minuten und dann läuft eigentlich auch schon alles.

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Was auch sehr nett ist: man kann sich als Kunde aussuchen, welch Drittanbieter Apps man auf seinem Stick installiert haben möchte. Und die Auswahl ist hier riesig. Natürlich sind auch die üblichen Verdächtigen, wie Netflix, YouTube, Vimeo und ARD- und ZDF-Mediathek dabei.

Und so sehr ich auch darauf gehofft hatte, dieses Gerät schlechtreden zu können (mein AppleTV war bisher immer das Maß aller Dinge), muss ich gestehen, der Amazon Fire TV Stick ist perfekt – zumindest für meinen Gebrauch. Ich habe bisher keine Defizite entdecken können. Das Ding reagiert und läuft schnell, ich habe alle Dienste zur Verfügung die ich haben möchte – Netflix, ARD & ZDF Mediatheken, YouTube und Amazon Prime Instant Video. Ja klar, es gibt noch 1.000 andere Apps, aber die brauche ich (grad) nicht.

Und ich muss gestehen: da ich das Angebot von iTunes (Filme & Serien) auf dem AppleTV eigentlich nicht wirklich nutze, habe ich auch schon darüber nachgedacht, den AppleTV im Wohnzimmer gegen einen Amazon Fire TV Stick (oder vielleicht auch die Box) auszutauschen. Denn der AppleTV hängt dem Fire TV Stick echt ganz schön hinterher.

Gute Arbeit, Amazon.

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Record Store Day 2015

Da ich ja vor Kurzem das Hören von Vinyl für mich entdeckte, weckte auch die Ankündigung des Record Store Day 2015 mein Interesse. Worum geht’s? An diesem Tag soll den kleinen und unabhängigen Plattenläden dieser Welt mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Und damit der Anreiz auch größer ist, auch in die Plattenläden zu rennen, gibt es eine Menge Sonderreleases und Special-Editions von Musikern und Bands zu diesem Tag. Und somit sollen sich dann alle Musikliebhaber dieses Planeten zusammenfinden, Musik ihrer Lieblingsbands auf Platte kaufen und sich alle ganz doll lieb haben. So der Plan – die Realität sieht jedoch leider etwas anders aus.

Samstagmorgen 7.00 Uhr – ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal auf einen Samstag freiwillig so früh aufgestanden bin. Ich habe aber sogar einen ganz guten Grund: ich will die Werkschau von Kettcar ergattern. Alle 5 Alben von Kettcar, als Picture-Vinyl, in einer Box, signiert und nummeriert. Das erste Album von Thees Uhlmann als Specialedition (goldenes Vinyl und das Cover mit einem Lego-Männchen nachgestellt) steht auch noch auf meiner Liste, das ist aber zweitrangig. Durch Zufall habe ich erfahren, dass Dodo Beach schon um 8 Uhr aufmacht. Meine Hoffnung: früh genug da sein, kaum Leute da, das abgreifen was ich suche und wieder nach Hause.

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7.40 Uhr – ich realisiere so langsam, dass Vinyl-Fans auch nur Freaks sind. Vor dem Dodo Beach stehen schon 20–30 Leute. Ach Fuck! Also brav angestellt und noch recht optimistisch gewesen. Alle brav in Reih und Glied. Das sollte gesittet ablaufen. Als dann aber um 8 Uhr die Tür aufging und alle reinströmten, haben die meisten ihren Anstand dann doch vergessen. Drinnen wurde von allen Seiten gedrängelt, geschubst und sich gegenseitig angemeckert. Die Kettcar-Werkschau war natürlich direkt weg, da auch nur 3 Stück wohl bestellt wurden. Aber Hauptsache haufenweise Placebo auf Lager haben … ok, Plan nicht aufgegangen. Aber so schnell gebe ich ja nicht auf.

8.30 Uhr – Ich stehe vor Dussmann, die auch am Record Store Day teilnehmen. Ich hoffe, dass das den ganzen Vinyl-Fans zu Mainstream ist, in ein Kaufhaus zu gehen und das hier mehr bestellt wurde. Mit mir noch 4-5 andere. Alles sehr viel entspannter als vorher im Dodo Beach. Ich komme mit einem älteren Herren ins Gespräch, der seit 40 Jahren Platten sammelt und ein paar interessante Geschichten zu erzählen hat und die ganze Sache auch sehr entspannt sieht. »Zum Glück, doch noch ein paar vernünftige Leute hier«, denke ich mir. Bis 9 Uhr scharren sich noch mindestens 20 weiter Menschen um uns. Ich rechne mir aber gute Chance aus, da ich weit vorne stehe. Als dann aber um 9 Uhr die Tür geöffnet wird, vergessen auch hier wieder viele ihren Anstand und rennen wie bekloppt in den Laden. Ich behalte meinen Anstand und ziehe aber auch wieder den kürzeren. Kein Kettcar mehr (»wir haben 5 bestellt«), dafür kriege ich aber wenigsten die Platten von Thees. Zumindest ein Teilerfolg.

9.15 – ich überlege, langsam ziemlich genervt, ob ich es einfach aufgebe und nach Hause fahre. Es stehen eigentlich nur noch Läden in gentrifizierten Hipsterbezirken aus, wo ich mir auch keine Chancen ausrechne – zumindest wenn ich ohne Schlägerei auskommen will. Dann fällt mir jedoch noch ein kleiner Plattenladen in Charlottenburg auf der Teilnehmerliste auf. In der Nähe der Deutschen Oper ist eigentlich wenig los, daher sehe ich hier noch die größten Chancen. Also hin da.

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9.30 Uhr – Die Zeichen stehen gut. Rocksteady Records soll um 10 Uhr aufmachen und ich bin der Einzige vor dem Laden.

9.45 Uhr – der Ladeninhaber ist so freundlich und macht schon früher auf (vielleicht war er auch genervt, weil ich schon zwei Mal an der Tür rumgedrückt hatte). Ich frage nach der Kettcar-Werkschau, er sagt ein Exemplar sei dar, ich schnappe es mir, fertig. Geht doch! Ich bin glücklich, lasse ihn Ruhe seine Laden weiter aufmachen und stöbere noch ein bisschen. Ich bin echt begeistert von dem Laden. Sehr gute Auswahl, auch einiges Second-Hand. Irgendwann zahle ich und bekomme noch den Hinweis, dass sie nächste Woche großen Ausverkauf haben. Hoffentlich machen sie dann nicht zu. Ist ein wirklich schöner Laden.

9.55 Uhr – ich freu mich wie ein kleiner Junge und fahre glücklich nach Hause.

Mein Fazit zum Record Store Day im Allgemeinen: schöne Idee. Leider sind die Auflagen von vielen Platten viel zu gering, sodass jeder Angst leer auszugehen und dadurch seine Manieren vergisst. Was dann wiederum keinen Spaß macht. Aber wenigstens weiß ich jetzt, wie ich meine Taktik optimieren kann, wenn im nächsten Jahr wieder etwas dabei ist, was ich unbedingt haben möchte.

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[Serienparade] Wie, wann und wo schaust du Serien am liebsten?

Manche Dinge sterben nie aus. So auch Blogparaden. Wusste gar nicht, dass man das noch macht. Beim Michel entdeckte ich grad zufällig mal wieder eine. Es geht um das Seriengucken. Das finde ich dann ganz interessant, denn eigentlich konsumiere ich nur noch Serien, kaum noch Filme und fast kein »normales« Fernsehen (außer es läuft »Schwiegertochter gesucht«). Scheinbar plant Frau Margarete auch mehrere Teile. Ich bin gespannt, wie andere so ihre Serien gucken und was da noch so kommt. Aber nun zum Eingemachten:

Nutzt du ein bestimmtes Online-Portal?
Eigentlich gucken ich Serien nur online. Angefangen hat alles mit Watchever, das Programm wurde mit der Zeit aber immer langweiliger. Dann kam Amazon Prime Instant Video dazu (fällt nur mir immer wieder auf, was das eigentlich für ein dämlicher Produktname ist?). Mittlerweile gucke ich eigentlich ausschließlich bei Netflix, da sie – für meinen Geschmack – das beste Angebot haben. Watchever ist schon lange gekündigt, Amazon Prime kann man für die 49(?) € im Jahr ruhig nebenbei laufen haben. Maxdome probierte ich auch mal aus, allerdings war im kompletten Testmonat die iOS-App nicht funktionsbereit.

Kaufst du Serienstaffel um sie im Regal stehen zu haben?
Nicht mehr — ich habe mir früher ab und an mal Serien auf DVD gekauft, aber schon lange eingestellt. Irgendwo müssten noch die ersten drei Staffeln Breaking Bad rumfliegen und auch noch etwas von King of Queens. Das war es dann aber schon.
Und die Käufe waren auch nicht aus einem Sammlungstrieb heraus, sondern weil das Online-Angebot damals bescheiden war und Kino.to & Co. mich immer genervt haben.

Machst du “Binge-Watching” oder lässt du eine Serie lieber über einen längeren Zeitraum dahin plätschern?
Unterschiedlich — dunkle Wintertage verbringe ich auch schon mal komplett auf dem Sofa und ziehen mir am Stück ganze Staffeln rein. Genau so gucke ich aber auch gerne mal zum Feierabend 1–2 Folgen einer Serie.

Schaust du Serien im Original oder lieber synchronisiert?
Ich glaube, ich bin einer der wenigen Menschen, die gerne Serien synchronisiert gucken. Was damit zusammenhängt, dass ich das Gucken von Serien als Entspannung sehe und mich nicht auf eine Fremdsprache konzentrieren möchte.

Wo ist dein liebster Platz um Serien zu schauen?
Am meisten und liebsten gucke ich im Wohnzimmer von der Couch aus, am Wochenende auch gerne mal vom Bett aus im Schlafzimmer. In beiden Zimmern stehen große Fernseher, da macht es besonders Spaß. Teilweise gucke ich aber auch über das MacBook in der Küche, während ich koche und beim Essen später.

Und bist du dabei lieber alleine oder in Gesellschaft?
Alleine — Serien gucken ist für mich Entspannung und ein wenig auch Rückzugsort. Deshalb konzentriere ich mich gerne auf die Serie, will dabei nicht reden und mich danach auch nicht direkt über das Gesehene austauschen.

That’s it.

Die Serienparade stammt von Frau Margarete. Gefunden und aufgegriffen habe ich sie bei Michel.

»All Day Long«-Song: You Shook Me All Night Long

Neue Kategorie hier im Blog: der »All Day Long«-Song (verrückt, reimt sich sogar).

Ich habe so Phasen – meist melancholische – in denen ich den ganzen Tag einen bestimmten Song in der Dauerschleife höre. Entweder, weil der Song mich an die Situation/Person erinnert, über die ich die ganze Zeit nachdenke, oder es irgendeinen anderen Zusammenhang gibt. Manchmal weiß ich das glaube ich auch selbst nicht so genau. Jedenfalls mache ich das so lange, bis ich den Song selbst nicht mehr hören kann, die Gedanken weg, oder ein neuer Song seinen Platz einnimmt.

Mit etwas Glück kann ich dann auch noch rekonstruieren, wie ich auf den Song komme:
In dem Fall lief er im Finale der ersten »New Girl«-Staffel, die ich mir die letzten Tage reinzog. New Girl ist übrigens eine gute Möglichkeit, sich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen. Mehr oder weniger. Keine schwere geistige Kost, dafür viel von der schönen Zooey Deschanel.

Jedenfalls läuft der Song im Staffel-Finale, als der eine Typ (ich kann mir echt schlecht Namen merken), sich gegen das Zusammenziehen mit seiner (eigentlich abgestoßenen) Ex-Freundin entscheidet und wieder in die WG einzieht. Was mit meiner aktuellen Situation recht wenig, bis gar nichts zu tun hat — außer vielleicht, dass man Personen eventuell abstoßen sollte, die einem auf Dauer nicht gut tun.

Wobei ich mir nach ca. 5.000 Mal »You Shook Me All Night Long« denke, dass ich vielleicht auch einfach mal weniger grundlos eifersüchtig sein und mich nicht so anstellen sollte. Jeder ist ja seines Glückes Schmied – Blablabla. Irgendwann kommt ja die Selbstreflektion dann doch wieder von der stillen Treppe runter. Zum Glück.

Sonntagsbesch_ftigung

Ostersonntag auf der Rennbahn

Mit das dekadenteste Hobby, das ich so habe, entdeckte ich Ende letzten Jahres für mich. Das Pferderennen.

Gestern, am heiligen Ostersonntag, verschlug es mich wieder nach Hoppegarten. Dank Tagesspiegel sogar mit Freikarten. 15 € gespart, was meinen Verlust von insgesamt 15,90 €, dann wieder ausglich. Dafür gab es auch einige Biere, einen ordentlichen Schwips, viel Spaß mit den Lieblingslesben™ und einen leichten Sonnenbrand.

So hätte Jesus damals bestimmt auch seine Auferstehung gefeiert, hätte er die Wahl gehabt.

Für die zukünftigen Statistiken: 25,50 € insgesamt gesetzt, 9,60 € gewonnen.

Olli Schulz @ Haus Auensee, Leipzig

Der gute Olli Schulz stand auch schon lange auf meiner »Musst du unbedingt mal live sehen«-Liste. — Praktisch, dass er jetzt vor Kurzem wieder ein Album rausgebracht hat. Das hatte ich zwar auf dem Schirm, allerdings nicht das Record-Release-Konzert hier in Berlin, was ich entsprechend verpasste. Als mir dass dann auffiel, schaute ich nach Alternativen. 1.4. im Tempodrom kam nicht infrage, da es eine der beschissensten Locations in Berlin ist. Leipzig an einem Freitag klang da deutlich besser. Kurzerhand noch Sascha ins Boot geholt als Begleitung, Herbergsvater und Kartenorganisator und schon war die Sache geritzt.

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fränkischer Roadtrip (inkl. Reborn of the Postkarten-Aktion)

Ich sitze hier auf gepacktem Koffer und freue mich wie Bolle auf die bevorstehende Woche. Denn morgen Mittag verschwinde ich für ein paar Tage gen Franken und mache etwas Urlaub. Erst gibt es einen kleinen Zwischenstopp in der alten zeitweisen Heimat Leipzig, danach geht es für 2 Nächte nach Nürnberg (kann man sich ja mal angucken) und dann – als grande Finale – für 3 Nächte nach Würzburg, anlässlich des Geburtstages einer guten Freundin.

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Die Sache mit den Bürotoiletten

Es gibt ja so Dinge, über die denkt man zwar häufig mal nach, spricht jedoch nicht darüber. Weil man denkt, dass man der Einzige mit dem Problem ist – oder das Thema generell nicht so »salonfähig« ist. In diesem Fall: Bürotoiletten. In einer gestrigen Bierlaune, mit den Ex-Kollegen aus dem Beautytempel, kamen wir dann zufällig genau auf dieses Thema. Und ich durfte feststellen, dass ich eben nicht der Einzige bin, der mit folgenden Situationen so seine Probleme hat.

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